Der Energieausweis

hilft Ihnen beim Einschätzen des Heiz- und Energiebedarfs

Der Energieausweis muss vom Gebäudeeigentümer vorgelegt werden, wenn ein Haus oder ein Teil des Gebäudes verkauft, neu vermietet oder verpachtet, neu gebaut oder modernisiert wird.

 
 

Energieausweis - was ist das? Der Energieausweis ist ein Dokument, das für jedes beheizte (oder gekühlte) Gebäude anschaulich den Energieverbrauch bzw. Energiebedarf aufzeigt und eine Energiekostenschätzung ermöglicht.

Wann brauche ich einen Energieausweis? Nach der Energiesparverordnung 2007 benötigen Sie einen Energieausweis als Hauseigentümer, sobald Sie Ihre Immobilie neu vermieten oder verkaufen möchten.

Was mache ich damit? Sie legen ihn auf Nachfrage Ihren Miet- oder Kaufinteressenten unverzüglich vor.

Und wenn nicht? Dann begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit und riskieren ein Bußgeld.

Muss ich mein Haus modernisieren? Mit dem Energieausweis erhält der Hauseigentümer unverbindliche Modernisierungsempfehlungen. Bestimmte ältere Heizkessel und Wärmedämmungen müssen unabhängig davon fristgerecht auf den neuesten Stand gebracht werden.




Woher bekomme ich den Ausweis? Die Energiesparverordnung 2007 nennt eine Reihe von Berufsgruppen, die ohne spezielles Zertifikat Energieausweise für Gebäude erstellen dürfen. Dazu gehören z.B. Architekten, Bauingenieure und bestimmte Handwerker. Diese müssen bei der DENA (Deutsche EnergieAgentur) gelistet sein. Eine Hausbegehung ist nicht vorgeschrieben.

Darf jeder Aussteller den Ausweis beliebig gestalten? Nein. Die Energiesparverordnung 2007 enthält verbindliche Muster, denen jeder Energieausweis entsprechen muss.

Was kostet der Ausweis und wie lange ist er gültig? Der Energieausweis kostet zwischen 100 und 450 Euro, je nach Aussteller, Qualität und Umfang der Datenerhebung und gilt ab Ausstellung 10 Jahre.

Welche Energieausweise gibt es? Verbrauchsorientiert und bedarfsorientiert. Die Energieausweise auf Basis des bisher gemessenen tatsächlichen Energieverbrauchs und auf Basis des rechnerisch ermittelten Energiebedarfs (infolge Wärmeverlust des Gebäudes).

Wie unterscheiden sich diese im Detail?
Der Energieausweis auf Verbrauchsbasis kann mit Hilfe der Heizkostenabrechnung erstellt werden, zeigt so den tatsächlichen Energieverbrauch der bisherigen Bewohner, berücksichtigt aber nicht die Haustechnik. Diese Daten sind weniger aussagekräftig.
Der Energieausweis auf Bedarfsbasis beruht auf der Wärmeleitfähigkeit der verschiedenen Bauteile des Hauses, bezieht Dämmung, Heizanlage, etc. ein und zeigt so den rechnerischen Energiebedarf des Hauses. Dieser Ausweis ist aussagekräftiger.

 
 
 
 
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